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Triathlon: Nachwuchs aus ganz NRW trainiert in Haltern

HALTERNDie Halterner Jugendherberge ist in dieser Woche wieder einmal Treffpunkt für die Triathlonjugend aus ganz Nordrhein-Westfalen. Organisatorin Heike Rockahr vom SV Hullern hat in ihrer Funktion als Jugendwartein des NRW-Triathlon-Verbandes (NRWTV) wieder 47 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren eingeladen, darunter mit Maurice und Lucas Kiml sowie Thorben Lange und Anna Kühn auch ein Quartett aus Hullern.

Nachwuchs aus ganz NRW trainiert in Haltern
47 junge Triathleten aus ganz NRW nehmen noch bis Freitag am Trainingslager des Landesverbandes teil, das Heike Rockahr (oben, 2.v.l.) organisiert hat. Foto: Lehr

Rockahr organisiert das Trainingscamp bereits zum elften Mal, in der Halterner Jugendherberge sind die jungen Triathleten zum neunten Mal zu Gast. Viele der jungen Sportler sind schon mehrmals dabei gewesen. Suria Subramanian aus Bergisch-Gladbach erklärt, warum: „Das Training ist einfach sehr motivierend.“

Der Trainingstag beginnt morgens um 7 Uhr mit einem „Frühstückslauf“ entlang des Stausees, später fährt eine Gruppe vormittags mit dem Rad zum Schwimmen, die andere absolviert Technik-Übungen und schult die Athletik und das Laufen.

Nach Leistungsstärke aufgeteilt

Nach dem Mittagessen starten die Jugendlichen aufgeteilt in Gruppen nach Leistungsvermögen zu Trainingsfahrten auf dem Rad. Dabei vermitteln die Trainer unter anderem die speziellen Techniken des Gruppenfahrens. Auch die verschiedenen Handzeichen werden geübt. Mitglieder des SV Hullern begleiten die Camp-Teilnehmer dabei als ortskundige „Pfadfinder“. Markus Kösters, einer dieser Freiwilligen, beschreibt die Streckenführung lächelnd so: „Wir fahren von Haltern nach Olfen weiter in Richtung Lüdinghausen und danach, wohin der Wind uns weht.“

Um den richtigen Umgang mit dem Rad geht es bis Freitag auch beim Training der sogenannten „vierten Disziplin“, der Wechselzone. „Dort kann man viel gewinnen, aber auch alles verlieren“, weiß Heike Rockahr. Und so üben die jungen Triathleten das Schieben des Rads mit einer Hand im Geradeauslauf und besonders das Auf- und Absteigen im Lauf. Wer diese Bewegungsabläufe beherrscht, hat klare Wettkampfvorteile.

Wettkampfcharakter

Alle Trainingseinheiten haben einen gewissen Wettkampfcharakter und werden von den Jugendlichen begeistert angenommen. Neben dem Training bleibt den Teilnehmern aber auch genügend persönliche Freizeit, die individuell gestaltet werden kann. Zur Erinnerung erhalten alle ein T-Shirt der Veranstaltung mit der Jahreszahl.

Für 2018 hat Heike Rockahr die Zimmer in der Halterner Jugendherberge schon jetzt vorgebucht und freut sich dann auf das zehnjährige Jubiläum der Veranstaltung in Haltern. Sie freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen, die sie nicht nur von den Teilnehmern, sondern auch von deren Vereinen erhält. Sie sagt: „Wir wollen damit in unserem Individualsport auch den wichtigen sozialen Zusammenhalt zeigen.“

Ein Konzept, das aufgeht. Die Plätze des diesjährigen Camps waren innerhalb von zehn Tagen ausgebucht. Für 2018 wird es mit Sicherheit ähnlich laufen.

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