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45.000 begeisterte Fans: Rolling Stones rocken Düsseldorfer Esprit-Arena

DÜSSELDORF45.000 begeisterte Fans rockten am Montagabend zusammen mit den Rolling Stones in der Düsseldorfer Esprit-Arena. Die Musiker um Frontmann Mick Jagger ließen auch dieses Mal wieder keinen Zweifel daran, dass sie es trotz ihres Alters immer noch krachen lassen können.

Rolling Stones rocken Düsseldorfer Esprit-Arena
Auf ihrer Tour "Stones - No Filter" machten Mick Jagger (Voc.), Keith Richards (Git.), Ron Wood (Git.) und Charlie Watts (Drums) am Montagabend in der Esprit Arena in Düsseldorf halt. Foto: Thomas Brill

In den ersten Minuten des Rolling Stones-Konzerts in der Düsseldorfer Esprit-Arena können 45.000 Fans live mit ansehen, und vor allem -hören, wie ein Zaubertrank angemischt wird: Zum Rhythmus eines Shakers gesellt sich ein Bass, die Beine der Besucher beginnen zu verstehen, bewegen sich im Takt.

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So rockten die Rolling Stones die Düsseldorfer Esprit-Arena

Ein grauhaariger Mann setzt sich ans Schlagzeug, streichelt die Becken, es ist der 76-jährige Charlie Watts. Einer mit langer, brauner Mähne und Glitzerjackett kommt dazu, schreitet in großen Schritten über die Bühne und wedelt mit den Armen, als ob er sagen will: "Hey Leute, hier bin ich, schaut mich an!" Aber natürlich liegen alle Blicke längst auf ihm, denn er ist Mick Jagger und jeder hier ist gespannt, ob seine Stimme immer noch so aufregend aufgeregt klingt (tut sie) und ob sein Hüftschwung immer noch so sexy ist (ist er).

Gute Mixtur macht Fans glücklich

Perfekt ist der Sound von "Sympathy for the devil" aber erst als zum ersten Mal Keith Richards abgewetzte E-Gitarre fühlbar schwer und metallisch hinein grätscht und von Ron Wood, ebenfalls an der Gitarre, ergänzt wird. Alle Besucher sind jetzt bereits glücklich: Die Mixtur ist gut an diesem Abend. Die Band muss nichts weiter tun als genauso weiter machen.

Sie tut es mit den großen Werken ihrer kreativsten Phase zwischen dem Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre. Eine Bluesrock-Reise von "You can't always get what you want" bis "(I can't get no) Satisfaction". Und einen berührend stillen Moment beschert überraschend Keith Richards, wenn er mit "Slipping Away" die ganz traditionelle Art, den Blues zu spielen, auferstehen lässt - als Duett von Stimme und Gitarre, bei dem alle anderen Instrumente und Geräusche wie die Gespräche des bei ruhigeren Nummer manchmal unaufmerksamen Publikums in den Hintergrund treten.

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Kommentare
  • Korrektur
    von onlineteam am 10.10.2017 12:52 Uhr

    Lieber Leser,
    die Redaktion weist darauf hin, dass der Autor mit der Formulierung "Meister des Bluesrocks" nichts zu tun hat. Den Anriss für den Text hat die Redaktion eigenwillig vorgenommen, dabei ist dieser Fehler unterlaufen. Dementsprechend haben wir den Text geändert.
    Mit freundlichen Grüßen
    Das Onlineteam der Ruhr Nachrichten

  • Es gibt nur einen "Meister des Bluesrock"
    von vaikl am 10.10.2017 01:33 Uhr

    Und der heißt Erich Klappstuhl. Warum sind eure "freien" (lol) Mitarbeiter eigentlich alle so dermaßen themenfremd??? Billig eingekauft?

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