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Schalke zu Gast bei Hertha BSC: Tedesco: "Brauchen uns vor niemandem verstecken"

GelsenkirchenDer FC Schalke 04 ist am Samstag (15.30 Uhr) zu Gast bei Hertha BSC. Vor dem Spiel in der Hauptstadt sprach S04-Trainer Domenico Tedesco über die Personallage, den Gegner und die geringe Schalker Torgefahr. Außerdem äußerte sich Manager Christian Heidel über den Poker um Leon Goretzka.

Tedesco: "Brauchen uns vor niemandem verstecken"
Domenico Tedesco sagt über seine ersten 100 Tage auf Schalke: "Unabhängig vom Sportlichen fühle ich mich pudelwohl. Wir sind hier angekommen. Ich erhalte eine großartige Unterstützung." Foto: dpa

Schalke-Trainer Domenico Tedesco über ...


... die Personallage: "Weston McKennie und Nabil Bentaleb haben das Training wieder aufgenommen. Wir gehen davon aus, dass beide verfügbar sind. Sie haben viel individuell trainiert, aber manchmal ist das intensiver als das Mannschaftstraining. Sie sind eine Option für die Startelf. Wie weit Frau Oczipka (schwanger, Anm. d. Redaktion) ist, kann ich nicht sagen. Pablo Insua ist weiter an einer Rippenfellentzündung erkrankt. Er war kurzzeitig im Krankenhaus und fällt aus. Matija Nastasic ist mit noch größeren Schmerzen von der Nationalmannschaft zurückgekommen, als er hingefahren ist. Da müssen wir abwarten. Wie das alles abgelaufen ist, darüber bin ich nicht glücklich. Dem Spieler aber einen Vorwurf zu machen, weil er im entscheidenden Spiel auf dem Platz stehen will, das kann ich nicht. Das sagt aber auch einiges über die Mentalität des Spielers aus."

... das Spiel gegen Hertha BSC: "Daheim hat die Hertha gute Ergebnisse erzielt, aber auch Schwächen offenbart. Unsere Aufgabe ist klar: Wir möchten Tore erzielen. Das geht nur durch viel Fleiß. Das hat uns in den letzten Spielen ein wenig gefehlt, das müssen wir besser machen. Wir brauchen uns aber vor niemandem verstecken. Im Spiel wollen wir Vollgas geben. Auf dem Platz liegt die Wahrheit."

 

... die mangelnde Schalker Torgefahr: "Wir haben viele torgefährliche Spieler. Ich glaube nicht, dass es ein Thema wert ist. Wir haben viele Torchancen, vergeben aber auch viele. Aber wenn einmal der Knoten platzt, dann treffen wir wieder kontinuierlich. Wir hinterfragen uns ständig und wir kommen dann immer zum selben Ergebnis: Die Trainingswoche ist wichtig."

… den Länderspieleinsatz von Leon Goretzka: "Das Spiel gegen Nordirland war kein einfaches für ihn. Gegen Aserbaidschan hat er auf der 8er-Position sehr viel Torgefahr ausgestrahlt und auch das Tor gemacht. Wir haben aber all unsere Spieler beobachtet."


… seine persönliche 100-Tage-Bilanz: "Unabhängig vom Sportlichen fühle ich mich pudelwohl. Wir sind hier angekommen. Ich erhalte eine großartige Unterstützung. Es ist einfach schön, hier zu sein. Sportlich gesehen glaube ich, dass wir da zu recht stehen, wo wir gerade stehen. Mit etwas Glück hätten es ein oder zwei Pünktchen mehr sein können. Wir sind aber sehr positiv gestimmt und freuen uns über die kommenden Aufgaben."


Manager Christian Heidel über ...


... die Rivalität der Hertha zu Schalke: "Mir ist da nichts bekannt. Das wird wohl etwas aus der Historie sein. Ich finde den Spruch ("Auf Berlin kommt Großes zu. Aber am 14.10. erstmal Gelsenkirchen", Anm. d. Red.) nicht dramatisch."


... Schalkes Tabellenplatz neun: "Ich finde es ein wenig früh, über den Tabellenplatz zu sprechen. Es ist alles noch wahnsinnig eng. Von den ersten Sieben haben wir bis auf Dortmund schon alle Gegner gehabt. Wir können uns da ganz genau einschätzen. Es geht darum, uns in dieser Saison kontinuierlich zu entwickeln. Wie hier gearbeitet wird, ist so, wie ich mir das vorstelle. Aber natürlich wollen wir uns international qualifizieren. Unser Bestreben wird die Champions-League-Qualifikation sein. Wir müssen uns das aber durch die Entwicklung verdienen."

... das Auftaktprogramm und die nächsten, vermeintlich leichten Gegner: "Von Platz 16 bis zu einem europäischen Platz sind es derzeit vier Punkte. Wer in der Bundesliga von leichten Spielen spricht, der kennt die Bundesliga nicht."


... die Vertragsverlängerung mit Leon Goretzka: "Ich glaube nicht, dass es schwieriger geworden ist, den Vertrag mit Leon zu verlängern, nur weil er zwei Tore für die Nationalmannschaft gemacht hat. Die Klubs, die sich für ihn interessieren, haben sich auch vor den Länderspielen für ihn interessiert. Ich denke, dass Leon sieht, dass er sich hier weiterentwickeln kann. Die endgültige Entscheidung hat aber der Spieler, sonst niemand. Der Ball liegt bei Leon. Wir machen ihm aber keinen Druck. Er soll ich in Ruhe entscheiden. Wir hoffen natürlich, dass er sich für uns entscheidet. Wir haben einen sehr ehrlichen und offenen Umgang miteinander. Für Leon Goretzka sind wir an eine Schmerzgrenze gegangen. Wenn man einen Spieler wie ihn halten will, dann muss man das auch tun. Andere Klubs haben aber Schmerzgrenzen, die in ganz anderen Sphären liegen."

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