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Bootshausgesellschaft: Mehr stille Örtchen an der Stadtmühlenbucht

HALTERNIn der ehemaligen Pächterwohnung am Bootshaus Strandallee in der Stadtmühlenbucht arbeiten derzeit die Handwerker. Es handelt sich um eines der Projekte, die dafür sorgen, dass bei der Bootshausgesellschaft Strandallee keine Langeweile aufkommt. Wir erklären, welche Projekte anstehen.

Mehr stille Örtchen an der Stadtmühlenbucht
In der ehemaligen Pächterwohnung entstehen sanitäre Anlagen für Segler und Besucher. Foto: Benjamin Glöckner

Bis Mitte Juni sollen öffentliche Toiletten inklusive einer behindertengerechten Anlage und für die Kunden der Bootshausgesellschaft weitere zusätzliche Toiletten und Duschen entstehen sowie Spinde aufgestellt werden. Der Baustart für das neue Bootshaus II am Standort des abgebrannten Hauses soll noch in diesem Jahr, vermutlich im Herbst erfolgen.

Der Plan, im Frühjahr mit den Arbeiten zu beginnen, erwies sich als zu ehrgeizig, da eine Reihe von Auflagen einzuhalten sind, die vor allem auf die Lage in der Wasserschutzzone zurückzuführen sind. Wenn der Neubau fertiggestellt ist, soll auch die Treppenanlage zum Bootshausgelände neu gebaut und optisch mit der Strandalleepflasterung verknüpft werden. Die Sanierung und Neugestaltung weiterer Außenanlagen ist geplant.

Den Pachtvertrag für die Kajüte mit Christian Zehren und Andreas Kleimann verlängerte die Bootshausgesellschaft um fünf Jahre. Die Außenanlagen der Gaststätte werden um 100 Quadratmeter erweitert und sollen Ende Mai zur Verfügung stehen.

Da sich sämtliche Neuerungen refinanzieren müssen, wird die Bootshausgesellschaft ihre Mietpreise in zwei Staffeln anheben. Darüber wurden die Bootbesitzer in einem Schreiben informiert. Die Preise für Liegeplätze steigen auf folgende Beträge:

  • Paddelboot/Kanu: 120 Euro jährlich ab 1. April 2017; 160 Euro ab 1. April 2018.
  • Segelboot (Jolle) 240/280 Euro.
  • Katamaran: 360/460 Euro.

„Auch mit den Preisen im Jahr 2018 werden wir im Vergleich zu anderen Bootshäusern im regionalen Umfeld im Mittelfeld liegen“, erklärte Benno Schrief, Geschäftsführer der Bootshausgesellschaft Strandallee im Gespräch mit dieser Redaktion. Nicht nur die Kosten für die Baumaßnahmen auch die Erhöhung der Pacht durch die Stadt Haltern und die Gelsenwasser AG als Eigentümer des Geländes hätten die „moderate Anhebung der Preise“ notwendig gemacht, führte Benno Schrief aus.

Das alte Bootshaus II ist im Dezember 2013 vollständig abgebrannt. Anfragen und Reservierungen für Bootspläte sind zu richten an die Geschäftsstelle der Bootshausgesellschaft: info@rekewitz.de.

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