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Mit interaktiver Karte: Wo Fahrradfahren in der Halterner Innenstadt erlaubt ist

HALTERNDer Eine wurde von einem Polizisten angehalten, weil er zu weit mit dem Fahrrad in die Innenstadt gerollt war, der Andere ärgert sich über die Radfahrer in der Fußgängerzone. Mehrere Leser meldeten sich in der Redaktion mit Fragen zum Radfahren in der Innenstadt. Wir haben zusammengestellt, was wo geht und was nicht.

Wo Fahrradfahren in der Halterner Innenstadt erlaubt ist
Der Markt ist Füßgängerbereich, nur von 19 bis 9 Uhr darf hier Rad gefahren werden Foto: Jürgen Wolter

Welche Regelung gilt in der Halterner Innenstadt?
Grundsätzlich gilt: Die Halterner Innenstadt ist eine Fußgängerzone. Dort ist Fahrradfahren nur von 19 bis 9 Uhr, also am Abend, in der Nacht und am frühen Morgen erlaubt. Lieferanten dürfen die Fußgängerzone in der Zeit von 19 bis 11 Uhr befahren. Die Schilder weisen auf diese Zeiten hin und auf eine Ausnahme.

Worauf bezieht sich die Ausnahme?
„Diese betrifft die Marktbeschicker, die auch außerhalb der genannten Zeiten auf den Markt fahren dürfen“, sagt dazu Stadtsprecher Georg Bockey auf Anfrage unserer Redaktion. „Radfahrer dürfen dann auch vor 9 Uhr nicht mehr in den Marktbereich fahren, wenn die Markthändler dabei sind, ihre Stände aufzubauen. Der Markt beginnt ja ebenfalls früher.“

Die Karte zeigt grob, wo man in der Halterner Innenstadt Fahrradfahren darf und wo nicht. Die Karte ist nicht vollständig, zeigt also nicht unbedingt alle Strecken, auf denen das Radfahren verboten ist.

 

Wo beginnt der Fußgängerbereich auf der Rekumer Straße?
An den einzelnen Zufahrtsstraßen beginnt der Fußgängerbereich in der Innenstadt an unterschiedlichen Stellen. An der Rekumer Straße ist Fahrradfahren noch bis zur Kreuzung Turmstraße erlaubt, weil hier die Fahrradpromenade rund um die Innenstadt die Fußgängerzone kreuzt. Auf Höhe des Kindermodengeschäfts Kleinefeld beginnt der Bereich, in dem Radfahren tagsüber verboten ist.

Wie sieht es an den anderen Zufahrtsstraßen zum Marktplatz aus?
Auf der Mühlenstraße und der Lippstraße kann man bis unmittelbar an den Markt heranfahren, sogar gegen die ausgeschilderte Einbahnstraße ist das erlaubt. Der Marktplatz selbst gehört allerdings komplett zur Fußgängerzone. Die Merschstraße ist ebenfalls Fußgängerbereich. Hier gilt vom Brunnenplatz an der Volksbank die Regelung, dass Fahrräder von 9 bis 19 Uhr nicht fahren dürfen: Es muss geschoben werden.

Muss man mit Bußgeldern rechnen, wenn einen die Polizei erwischt?
„Wer in der Fußgängerzone mit dem Rad fährt, wird von den Beamten verwarnt“, sagt dazu Polizei-Pressesprecher Michael Franz. „In diesem Fall wird ein Verwarngeld von mindestens 15 Euro fällig. Sollte es zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kommen oder sogar ein Schaden entstanden sein, dann fällt das Bußgeld höher aus. Im Rahmen der Schulwegsicherung achten unsere Beamten vor Ort auch darauf, wie sich die Schüler im Straßenverkehr verhalten“ so Michael Franz.Jürgen Wolter

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Kommentare
  • Radfahrer
    von GT8Wagen am 13.08.2017 22:07 Uhr

    Immer wieder erlebt man es, wie Radfahrer sowohl auf der Rekumer Straße oder z.B. dem Schüttenwall einem fast die Hacken abfahren. 15,00 Euro Bußgeld schrecken die sowieso nicht ab. Erst letzte Woche, als ich im Gantepoth in das Schaufenster der Halterner Zeitung mal kurz einem Blick in die Zeitung machen wollte, versuchte sich so ein renitenter Radfahrer, den man auch immer wieder durch die Fußgängerzone radeln sieht, obwohl er weiß, daß er das nicht darf, mich zur Seite zu drängen. "Ich will da vorbei!" Man sollte mal darüber nachdenken, ob man für Radfahrer ab einem gewissen Alter eine Kennzeichenpflicht einführt. So ein Versicherungskennzeichen, wie für eine Mofa. Dann kann sie Dingfest machen, sollten sie in einen Unfall verwickelt sein oder einen Verkehrsverstoß begangen haben. Außerdem wird durch deren Versicherung eventuell der angerichtete Schaden beglichen.

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